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Karlo: Ein Name mit Geschichte
Ein Name mit Geschichte
1938, zu einer Zeit, als italienische Namen Vorschrift und deutsche Namen in Südtirol verboten waren, kam Karl Kohl zur Welt, getauft auf den Namen Carlo. Später, als es wieder möglich war, ließ er seinen Namen ändern und hieß fortan Karl. Noch etwas gehört zu seiner Geschichte: Karl hat zeitlebens keinen Alkohol getrunken.
Karlo ist die Verbindung von Carlo und Karl. Name und Saft bewahren eine Erinnerung an ihn. Mit Karlo beginnt auch unsere SPARKLING-Linie: Cuvées von Bergapfelsaft mit Blüten- und Kräuterauszügen oder ausgewählten Säften und veredelt mit feiner Kohlensäure.
Was Getränke prickelnd macht
Warum prickelt ein Getränk? Kohlensäure löst sich unter Druck in Flüssigkeiten auf. Kommt ein Getränk ins Glas, sucht sie ihren Weg zurück in die Luft. Dabei entstehen feine Bläschen, „Perlage“ in der Fachsprache. Man spürt sie auf der Zunge, am Gaumen, beim Schlucken als leichtes Kitzeln.
Perlage bewirkt, dass ein Getränk lebendiger, frischer und leichter wahrgenommen wird, selbst wenn Aroma und Struktur sehr präsent sind. Sie ist mehr als bloß aufsteigende Kohlensäure. Sie macht aus einem Schluck ein Versprechen.
Kohlensäure und sonst nichts
Unsere SPARKLINGS haben ihre Prinzipien: Außer Kohlensäure setzen wir nichts zu, nicht einmal Wasser. Das bedeutet: Sie sind ein starkes Bekenntnis zur Frucht. Sobald Wasser ins Spiel kommt, verschiebt sich die Balance: Säure, Süße, Dichte, alles reagiert. Bei den SPARKLINGS ist der Saft das Fundament, die Kohlensäure baut darauf auf.
Das Ergebnis: ein Saft mit dem Profil eines Aperitifs.
Die Kunst der Cuvée: Aromen komponieren
Bei Karlo geht es nicht um mehr von allem; es geht um ein Zusammenspiel. Eine Cuvée ist eine Komposition: Welche Noten eröffnen, welche halten, welche geben Tiefe. Und welche bleiben im Hintergrund.
Karlo verbindet zunächst Bergäpfel und schwarze Johannisbeere. Sie geben Frucht und Farbe und bestimmen die Richtung. Als Nächstes kommen Holunderblüte und Hopfen dazu. Holunder macht sich bemerkbar, ohne die anderen zu überlagern; Hopfen bringt ein Aroma mit, das das Profil erwachsen macht und den Appetit wachkitzelt.
Das alles ist sorgsam und in vielen Versuchen über Monate entstanden. Ein Aperitif braucht schließlich Frische und Fokus, und er braucht das Bewusstsein, die schmeichelnde Süße nicht ins Zentrum zu stellen.
Farbe, Frische, Fokus
Karlo kleidet sich in ein helles Rot, fröhlich und frisch. Seine beste Zeit: eigentlich immer, aber sehr gern zur Aperitifstunde. Wenn Karlo kommt, kann es losgehen … was auch immer!
Mit dem ersten Schluck kommen sie: die feine Perlage, die feine Persönlichkeit. Eine schmelzende Cuvée, lebendig, leicht und in Balance. Süße bleibt sanft im Hintergrund, klare Säure weckt die Sinne, macht wachsam und startklar; die Perlage sorgt für den Groove: Dann trinkt man nicht einfach „mehr“, man trinkt „gern“.
Unser Weg
Genuss ohne Alkohol ist en vogue, viel wird experimentiert. Oft sind Tees die Basis, auf die weitere Aromen gesetzt werden. Karlo ist anders: Bergapfelsaft ist der Ausgangspunkt. Mit Auszügen aus Blüten oder Kräutern und ausgewählten Säften gibt Thomas Kohl als Italiens erster Apfelsaft-Affineur dem Saft eine neue, smarte Richtung. Ein Unterschied, den man schmeckt.
Aperitif und Speisenbegleitung
Alles spricht dafür, dass Karlo seinen ersten Auftritt als Aperitif haben sollte. Perfekter Partner für eine wunderbare Antipastiplatte und für einen kleinen, funkelnden Moment im Alltag. Die Cuvée ist so gebaut, dass sie auch als Speisenbegleitung funktioniert. Am besten dann, wenn Frische und Säure gefragt sind und ein feiner Hopfen-Ton aromatische Tiefe erzeugt.
Überhaupt der Hopfen! Er sorgt fast unsichtbar für eine Nuance, die das Saftprofil spannend und komplex macht. Er gleicht die Süße der Äpfel aus, beruhigt sie und schafft Platz für alle anderen Aromen.