DE - Rouge Founder Story

Kohl

Vom Bergbauernhof zum ersten Apfelsaft-Affineur Italiens

Eine Geschichte aus Südtirol. Über einen Mann, der dem Apfel eine Bühne gab – und eine Sorte, die schon beim Anschnitt überrascht: rot bis ins Fruchtfleisch.

Auf 1.000 Metern über dem Meeresspiegel, mit Blick auf den Schlern, wachsen heute die Äpfel, die mit so viel Liebe und Hingabe zu alkoholfreien Getränken verarbeitet werden, dass sie es bis auf die Speisekarten von Sterneküchen geschafft haben. Wie das gelang, und warum eine seiner Sorten öfters mit einem Rosé verwechselt wird.

Auf 1.000 Metern, wo einst das Vieh stand, entsteht heute ein Saft, den es so kein zweites Mal gibt.

Den Hof seiner Eltern hat Thomas Anfang der Neunziger übernommen. Statt die Viehwirtschaft fortzuführen, wollte er dem Hof eine neue Richtung geben. Seine Leidenschaft galt einer Frucht, von der hier oben lange kaum jemand glaubte, dass sie überhaupt gedeiht. 1994 setzte er seinen ersten Apfelbaum, und dass daraus einmal etwas werden würde, hat ihm damals kaum jemand zugetraut. Genau das amüsiert ihn bis heute.

Thomas Kohl am Ritten

Die Frage, mit der alles begann

Bevor er zurückkam, war Thomas Kohl viel in der Welt unterwegs. Irgendwann zog es ihn wieder heim, zum Hof, zum Berg und zu einer Familie, die seit Generationen am Ritten lebt. Während die meisten ihre Äpfel bei der Genossenschaft ablieferten, wo sie mit tausenden anderen verkauft oder zu Saft verarbeitet werden, stellte er sich die Frage, die im Südtiroler Obstbau so recht niemand auf dem Schirm hatte.

Warum behandelt eigentlich niemand den Apfel so wie den Wein?

Beim Wein ist das selbstverständlich. Vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Lagerung wird alles mit viel Wissen, Leidenschaft und Feingefühl begleitet. Warum also nicht auch beim Apfel? Also begann Thomas, besondere Apfelsorten anzubauen und sie sorgfältig zu edlen Säften zu entwickeln.

Ernte am Ritten

Rot bis ins Fruchtfleisch

Einer der Bestseller von Kohl ist der Rouge Bergapfelsaft. Das Besondere: Er wird aus einer außergewöhnlichen Apfelsorte gewonnen, die man so nur selten findet. Die meisten Äpfel sind nur an der Schale rot, das Fruchtfleisch bleibt hell. Bei Rouge ist das anders: Schneidet man die Frucht auf, zeigt sich das Rot bis ins Innere, eine Seltenheit im Apfelanbau. Im Geschmack zeigt sich derselbe Charakter, den man sonst von roten Früchten kennt: Noten von Rhabarber, Kirsche und roter Johannisbeere, die im sortenreinen Saft pur hervortreten.

Ernte am Ritten

Ein Name mit Absicht

Manche nennen sie liebevoll "Lady in Red" – Rot ist nicht nur der Name, sondern auch die Farbe dieses Bergapfelsaftes, mit einem Bukett aus Rhabarber, Kirsche und roter Johannisbeere.

Im Gaumen zeigt sich Rouge leicht adstringierend und sehr säurebetont, kräftig im Geschmack, mit einer Frische, die bis in den Abgang bleibt. Ein außergewöhnlicher, belebender Saft.

Sortenrein gepresst, ganz ohne Zusatzstoffe, besonders empfehlenswert als Aperitif, zu Antipasti von Fisch und Fleisch oder zu asiatischen Gerichten.

Ein Stück Südtirol im Glas

Rouge ist ein Saft für jene Momente, in denen ein einzelner Schluck genug erzählt: von der Sorte, vom Ritten, von der Sorgfalt, mit der er entstanden ist. Wer Südtirol im Herzen trägt, findet in jedem Glas ein Stück davon wieder, auch dann, wenn die Berge gerade weit entfernt liegen.

Was Menschen über Kohl sagen

Rouge gehört zu den ersten Sorten aus dem Hause Kohl – das hört man auch an den Stimmen derer, die ihn seit Jahren trinken.

★★★★★

Großartig, ich habe mit meinen Gästen einen tollen Eindruck gemacht.

Joelle A.
★★★★★

Hervorragender Saft, der Säure und Aromatität ausgleicht, perfekt für einen alkoholfreien Aperitif, der auch Aufschnitt und Käse begleitet.

Pietro C.
★★★★★

Der leicht saure Geschmack ist sehr angenehm.

Maurizio A.
Bergapfelsaft Rouge

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