Der Frühling.
Die Arbeit im Obstgarten.

März

Im März wird mit einem Rechen Reisig und altes Laub unter den Bäumen hervorgeholt, und später dann mit einem Mulchgerät zerkleinert. Das Entfernen des Laubes ist deshalb wichtig, weil sich auf dem Laub Pilzsporen befinden können, die vom Vorjahr überwintert haben. Damit sich diese nicht bei den ersten Niederschlägen im Frühjahr wieder schnell ausbreiten, wird das Laub gemeinsam mit dem Reisig vom Wintererhaltungsschnitt mit einem Mulcher zerkleinert. Diese Mulchmasse bleibt dann als organischer Kompost in der Anlage.

Sobald der Boden aufgetaut ist, kann mit der Pflanzung der jungen Bäume begonnen werden. Wichtig ist, dass der Boden gut gelockert ist. Mit einer Schaufel wird ein Loch gegraben, der junge Baum hineingestellt und die Wurzeln mit lockerer Erde umgeben. Der kleine Baum wird baldmöglichst an einem Pfahl oder Drahtrahmen festgebunden, damit er sofort einen Halt hat und nach oben wachsen kann. Wichtig ist eine gute Wasserversorgung, damit er möglichst schnell anwurzelt.

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April

Für die jährliche Düngung unserer Bäume verwenden wir Stallmist, den uns die Bauern aus der Umgebung zur Verfügung stellen, nachdem wir ihnen im Herbst die Apfeltrestern, die bei der Apfelsaftproduktion übrig bleiben, für die Fütterung der Tiere überlassen.

Alle fünf Jahre lassen wir in einem Labor Bodenproben machen. Dort wird unsere Erde auf Nährstoffe untersucht. Sollte aufgrund der Analyse eine Unterversorgung des Bodens an Nährstoffen festgestellt werden, bringen wir gezielt den erforderlichen Dünger aus, denn nur gut versorgte Böden geben unseren Bäumen die Kraft für qualitativ hochwertige Früchte! Deshalb sagen wir: Düngung ja, aber nur nach vorheriger Bodenuntersuchung.

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Mai

Die Bestäubung der Apfelblüte

Bricht eine Apfelknospe auf entfalten sich zunächst die Blättchen. Anschließend wachsen die weißen bis zartrosa Blüten. Nun sind die Bienen, aber auch andere Insekten sehr wichtig für eine gute Bestäubung der Blüten.

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